Customer Journey Mapping
Die Sicht des Unternehmens auf den Kunden
Die Dokumentation der Kundensicht bei dieser Methode erfolgt Step-by-step auf einer Zeitachse, wobei das Prozedere je nach Modell etwas abweichen kann. Es gibt bei diesen Ansätzen zwar überwiegend Gemeinsamkeiten, aber keine allgemein gültige Norm für die Darstellung. Die Motivation des Kunden – und seine Emotionen während eines Kauf- oder Serviceprozesses – stehen immer im Fokus. Die emotionale Phase der Customer Journey beginnt beim Kunden schon mit der Informationssuche.
Häufig gestellte Fragen
Eine klar verstandene Customer Journey hilft dabei, Kundenerlebnisse gezielt zu verbessern. Unternehmen erkennen, welche Berührungspunkte besonders relevant sind, wo Reibungsverluste entstehen und wie sich Zufriedenheit, Loyalität und Effizienz nachhaltig steigern lassen.
Customer Journey Mapping ist wichtig, weil es Unternehmen dabei unterstützt, Kundenbeziehungen nicht nur aus interner, sondern aus tatsächlicher Kundensicht zu betrachten. So werden Lücken, Brüche und unnötige Hürden entlang der Customer Journey sichtbar. Das schafft die Grundlage für bessere Entscheidungen in Customer Experience, Kundenservice, Kommunikation und Prozessgestaltung.
Die Customer Journey beschreibt den tatsächlichen Weg, den Kundinnen und Kunden über verschiedene Kontaktpunkte hinweg erleben. Die Customer Journey Map ist die visuelle oder strukturierte Darstellung dieses Weges. Sie macht nachvollziehbar, wie einzelne Touchpoints, Erwartungen, Emotionen und Probleme zusammenhängen und wo Unternehmen gezielt ansetzen können.
Eine Customer Journey Map entsteht, indem Unternehmen relevante Zielgruppen definieren, den Weg aus Kundensicht strukturieren und die wichtigsten Kontaktpunkte, Erwartungen, Fragen und Herausforderungen erfassen. Grundlage dafür sind Daten, Feedback, Interviews, Service-Erkenntnisse und Beobachtungen aus realen Interaktionen. Entscheidend ist, die Journey nicht aus interner Annahme, sondern auf Basis tatsächlicher Kundenerfahrungen abzubilden.
Zu einer Customer Journey Map gehören in der Regel die Definition der Zielgruppe, die Beschreibung des konkreten Anliegens oder Ziels, die relevanten Kontaktpunkte, zentrale Erwartungen, mögliche Hürden, emotionale Reaktionen und daraus abgeleitete Verbesserungsfelder. Je nach Zielsetzung können zusätzlich Verantwortlichkeiten, Systeme, Inhalte oder Kennzahlen ergänzt werden. Wichtig ist, dass die Map nicht nur beschreibt, was passiert, sondern auch, wie es erlebt wird.
In einer Customer Journey Map sollten alle Touchpoints berücksichtigt werden, die aus Sicht der Kundinnen und Kunden für Orientierung, Entscheidung, Nutzung oder Problemlösung relevant sind. Dazu zählen zum Beispiel Website, Suchmaschinen, Social Media, E-Mail, Chat, Telefon, Self-Service-Angebote, Onboarding, Reklamationsbearbeitung und Kommunikation nach dem Kauf. Besonders wichtig sind jene Kontaktpunkte, an denen Erwartungen entstehen oder Reibung spürbar wird.
Für Customer Journey Mapping sind sowohl quantitative als auch qualitative Daten wichtig. Dazu gehören zum Beispiel Web- und Nutzungsdaten, Kundenfeedback, Beschwerdegründe, Service-Auswertungen, Interviews, Befragungen und Erkenntnisse aus realen Kontaktverläufen. Erst die Kombination dieser Quellen ermöglicht ein realistisches Bild der Customer Journey und liefert actionable insights für konkrete Verbesserungen.
Customer Journey Mapping ist die strukturierte Darstellung aller Erfahrungen, Erwartungen und Kontaktpunkte, die Kundinnen und Kunden im Verlauf ihrer Beziehung zu einem Unternehmen erleben. Ziel ist es, die Perspektive der Kundschaft besser zu verstehen und sichtbar zu machen, an welchen Stellen Orientierung, Reibung oder Begeisterung entsteht. Eine Customer Journey Map hilft Unternehmen dabei, Customer Experience gezielt zu analysieren und zu verbessern.
Customer Journey Mapping sollte bereichsübergreifend erfolgen. Beteiligt sein sollten vor allem Personen aus Customer Service, Marketing, Vertrieb, Digital Experience, Produktverantwortung und – wenn möglich – auch aus Analyse oder Forschung. Entscheidend ist, dass unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt werden und die Kundensicht nicht durch rein interne Annahmen ersetzt wird.
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