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Customer Journey Mapping

Die Sicht des Unternehmens auf den Kunden

Kunden erwarten heute ein durchgängig positives Erlebnis bei der Interaktion mit Unternehmen und Marken. Das Customer Journey Mapping als Methode, die Bedürfnisse des Kunden frühzeitig zu verstehen und somit auch intern Verbesserungsmaßnahmen gezielter zu formulieren, wurde ursprünglich von den Oracle-Mitarbeitern Brian Curran und John Kembel in Zusammenarbeit mit der Stanford University entwickelt. Viele weitere Varianten wurden von Unternehmensberatungen geprägt. 

Die Dokumentation der Kundensicht bei dieser Methode erfolgt Step-by-step auf einer Zeitachse, wobei das Prozedere je nach Modell etwas abweichen kann. Es gibt bei diesen Ansätzen zwar überwiegend Gemeinsamkeiten, aber keine allgemein gültige Norm für die Darstellung. Die Motivation des Kunden – und seine Emotionen während eines Kauf- oder Serviceprozesses – stehen immer im Fokus. Die emotionale Phase der Customer Journey beginnt beim Kunden schon mit der Informationssuche. 

Häufig gestellte Fragen

Warum ist die Customer Journey für Unternehmen wichtig?

Eine klar verstandene Customer Journey hilft dabei, Kundenerlebnisse gezielt zu verbessern. Unternehmen erkennen, welche Berührungspunkte besonders relevant sind, wo Reibungsverluste entstehen und wie sich Zufriedenheit, Loyalität und Effizienz nachhaltig steigern lassen.

Warum ist Customer Journey Mapping wichtig?

Customer Journey Mapping ist wichtig, weil es Unternehmen dabei unterstützt, Kundenbeziehungen nicht nur aus interner, sondern aus tatsächlicher Kundensicht zu betrachten. So werden Lücken, Brüche und unnötige Hürden entlang der Customer Journey sichtbar. Das schafft die Grundlage für bessere Entscheidungen in Customer Experience, Kundenservice, Kommunikation und Prozessgestaltung.

Was ist der Unterschied zwischen Customer Journey und Customer Journey Map?

Die Customer Journey beschreibt den tatsächlichen Weg, den Kundinnen und Kunden über verschiedene Kontaktpunkte hinweg erleben. Die Customer Journey Map ist die visuelle oder strukturierte Darstellung dieses Weges. Sie macht nachvollziehbar, wie einzelne Touchpoints, Erwartungen, Emotionen und Probleme zusammenhängen und wo Unternehmen gezielt ansetzen können.

Wie erstellt man eine Customer Journey Map?

Eine Customer Journey Map entsteht, indem Unternehmen relevante Zielgruppen definieren, den Weg aus Kundensicht strukturieren und die wichtigsten Kontaktpunkte, Erwartungen, Fragen und Herausforderungen erfassen. Grundlage dafür sind Daten, Feedback, Interviews, Service-Erkenntnisse und Beobachtungen aus realen Interaktionen. Entscheidend ist, die Journey nicht aus interner Annahme, sondern auf Basis tatsächlicher Kundenerfahrungen abzubilden.

Welche Schritte gehören zu einer Customer Journey Map?

Zu einer Customer Journey Map gehören in der Regel die Definition der Zielgruppe, die Beschreibung des konkreten Anliegens oder Ziels, die relevanten Kontaktpunkte, zentrale Erwartungen, mögliche Hürden, emotionale Reaktionen und daraus abgeleitete Verbesserungsfelder. Je nach Zielsetzung können zusätzlich Verantwortlichkeiten, Systeme, Inhalte oder Kennzahlen ergänzt werden. Wichtig ist, dass die Map nicht nur beschreibt, was passiert, sondern auch, wie es erlebt wird.

Welche Touchpoints sollten in einer Customer Journey Map berücksichtigt werden?

In einer Customer Journey Map sollten alle Touchpoints berücksichtigt werden, die aus Sicht der Kundinnen und Kunden für Orientierung, Entscheidung, Nutzung oder Problemlösung relevant sind. Dazu zählen zum Beispiel Website, Suchmaschinen, Social Media, E-Mail, Chat, Telefon, Self-Service-Angebote, Onboarding, Reklamationsbearbeitung und Kommunikation nach dem Kauf. Besonders wichtig sind jene Kontaktpunkte, an denen Erwartungen entstehen oder Reibung spürbar wird.

Welche Daten braucht man für Customer Journey Mapping?

Für Customer Journey Mapping sind sowohl quantitative als auch qualitative Daten wichtig. Dazu gehören zum Beispiel Web- und Nutzungsdaten, Kundenfeedback, Beschwerdegründe, Service-Auswertungen, Interviews, Befragungen und Erkenntnisse aus realen Kontaktverläufen. Erst die Kombination dieser Quellen ermöglicht ein realistisches Bild der Customer Journey und liefert actionable insights für konkrete Verbesserungen.

Wer sollte an einem Customer Journey Mapping beteiligt sein?

Customer Journey Mapping ist die strukturierte Darstellung aller Erfahrungen, Erwartungen und Kontaktpunkte, die Kundinnen und Kunden im Verlauf ihrer Beziehung zu einem Unternehmen erleben. Ziel ist es, die Perspektive der Kundschaft besser zu verstehen und sichtbar zu machen, an welchen Stellen Orientierung, Reibung oder Begeisterung entsteht. Eine Customer Journey Map hilft Unternehmen dabei, Customer Experience gezielt zu analysieren und zu verbessern.

Customer Journey Mapping sollte bereichsübergreifend erfolgen. Beteiligt sein sollten vor allem Personen aus Customer Service, Marketing, Vertrieb, Digital Experience, Produktverantwortung und – wenn möglich – auch aus Analyse oder Forschung. Entscheidend ist, dass unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt werden und die Kundensicht nicht durch rein interne Annahmen ersetzt wird.

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